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Große Aufregung bei den Weinbergschnecken

13.11.2025

Wenn einmal im Jahr die Schneckenpost ins Haus flattert, wissen die großen Weinbergschnecken Bescheid: Nun ist endlich Übernachtungszeit! Dann wird die Kita auch am Abend belebt, dann kann es sein, dass das Haus vor Aufregung bebt. Taschenlampen erhellen die Räume, überall Kinderlachen und bunte Träume.

So war es auch am 7. November in der AWO-Kita der kleinen Weinbergschnecken. Nach einer kurzen Erholungspause daheim kehrten die aufgeregten Weinbergschnecken gegen 17 Uhr mit Sack und Pack in ihre Kita zurück. Zunächst wurde, da wo tagsüber sonst die Krippenkinder spielen, ein gemütliches Bettenlager errichtet. Schon beim Errichten flog ein herrlicher Duft von Flammkuchen durch die Räume. Nach getaner Arbeit und anschließender Spielzeit wurden gemeinsam die leckeren Flammkuchen verzehrt. Zum Nachtisch gab es Wackelpudding. Was sonst, wenn die Kinder wählen dürfen? Manch einer bekam aber keinen Bissen herunter, denn die Aufregung war groß. Wussten doch alle, dass es noch zur Polizei geht. Gegen 18.30 Uhr ging es dann, warm eingepackt und mit leuchtenden Warnwesten ausgestattet, zu Fuß los. Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, mit jeweils zwei Erzieherinnen. Beide Gruppen wurden mit Walkie-Talkies ausgestattet. So waren die Kinder funktechnisch dauerhaft verbunden, da verschiedene Wege zum Ziel bewandert wurden.

Als die Kinder das Polizeigebäude entdeckten, war die Freude riesig. Zwei junge, aufgeschlossene Polizisten nahmen die Weinbergschnecken liebevoll in Empfang. Auf der Polizeiwache konnten die „kleinen Weinbergschnecken“ allerhand erleben. So durften sie die gesamte Ausrüstung der Polizisten kennenlernen. Die Schutzwesten und Schutzhelme durften die Kinder sogar anziehen bzw. aufsetzen. Und auch die Arrestzelle lernten die kleinen Weinbergschnecken kennen. Die unzähligen Fragen der „kleinen Schnecken“ wurden kindgerecht und ausdauernd beantwortet. Was besonders positiv auffiel, war, dass die Polizisten immer auf Augenhöhe mit den Kindern agierten.

Richtig spannend fanden die Kinder auch die Tatsache, dass jeder Mensch einen eigenen, ganz individuellen Fingerabdruck besitzt. Von allen Kindern wurde anschließend der Fingerabdruck genommen und auf einen Fingerabdruckpass verewigt. Den durften sie natürlich auch mitnehmen. Aber nicht nur den Pass bekamen die Kinder als Erinnerung mit, sondern auch ein Polizeimalbuch, einen Bastelbogen für ein Polizeiauto, eine Polizeizeitschrift und eine kleine reflektierende Miniwarnweste als Anhänger für den Rucksack. Die Freude war sehr groß bei allen. Der Höhepunkt war aber die Besichtigung des Polizeiautos. Die Kinder durften sich reinsetzen und auch das Blaulicht einschalten.

Im Gepäck mit den tollen Eindrücken von der Polizei ging es dann wieder zurück zur Kita. Die Taschenlampen führten die Kinder durch die Dunkelheit. In der Kita angekommen, war noch etwas Zeit für kleine Spiele. Zudem schauten sich einige Kinder mit den Erzieherinnen gleich noch das mitgebrachte Polizeibuch an.

Müde, aber glücklich, fielen die meisten Kinder zeitnah in ihre Betten. Das Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte bekamen einige „Schnecken“ aufgrund der Erschöpfung gar nicht mehr mit. Bis auf ein paar vereinzelte „Nachteulen“ kehrte im Schlafraum schnell Ruhe ein.

Am nächsten Morgen wurde beim gemütlichen Frühstück mit frischen Brötchen und Kakao der aufregende Abend noch einmal ausgewertet. Die Kinder erzählten voller Begeisterung von ihrem Erlebnis. Nach dem Frühstück konnten die glücklichen Weinbergschnecken von ihren Eltern in Empfang genommen werden.

Für das Team der Weinbergschnecken steht fest, dass es im nächsten Jahr wieder so eine tolle Übernachtung geben wird. Welches Highlight es dann geben wird, wird natürlich noch nicht verraten.

Die Weinbergschnecken möchten sich ganz herzlich bei Frau Schröder bedanken, die diesen tollen Besuch bei der Polizei erst ermöglicht hat. Ein besonderer Dank gilt auch den freundlichen Polizisten Herrn Hinz und Herrn Neumann, die vor Ort für die Kinder da waren und ein unvergessliches Erlebnis schaffen konnten. Und wer weiß, vielleicht wurde ja bei manch einem der Wunsch geboren, später auch so einen tollen Beruf zu ergreifen und Polizist/in zu werden. Vielen Dank!

 

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